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Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America

Mecila untersucht vergangene und gegenwärtige Formen des sozialen, politischen, religiösen und kulturellen Miteinanderlebens (conviviality) in Lateinamerika und der Karibik. Dabei verwendet es conviviality als ein analytisches Konzept  zur Untersuchung von unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens in spezifischen Kontexten, die sowohl durch Diversität als auch durch Ungleichheit gekennzeichnet sind. Eine vergleichende Perspektive wird ebenso berücksichtigt wie die Interdependenzen der Region mit anderen Teilen der Welt.

Durch die Verknüpfung der Studien zu interethnischen, interkulturellen und interreligiösen Beziehungen sowie zu Klassen- und Geschlechterverhältnissen in Lateinamerika und der Karibik mit Studien zum Zusammenleben über diese Region hinaus fördert das Kolleg einen innovativen Wissensaustausch, der sowohl die europäische als auch die lateinamerikanische sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung bereichert und neue Impulse verleiht.

Mecila wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mecila.net

Teilprojekt Köln

Im Rahmen des Gesamtprojektes ist das Kölner Teilprojekt verantwortlich für die Erarbeitung der historischen Dimension von „Conviviality“ und übernimmt insbesondere den Aufbau und Etablierung eines Datenmanagementsystems.

Um den Austausch zu unterstützen, wird in der Hauptphase ein Programm für Gastwissenschaftler*innen in das bereits bestehende Internationale Fakultätsprogramm der Universität integriert sowie Publikationen, Workshops, Konferenzen und Sommerschulen gefördert.
Durch den Aufbau und Etablierung des Forschungsdatenmanagements soll eine Kontinuität der Datenpflege auch über den Förderzeitraum hinaus gewährleistet und die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Verbundinstitutionen langfristig unterstützt werden.

Teilprojekt - Personen